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Sattelstützen - komfortabel oder knackig

Sattelstützen gibt es in verschiedenen Ausführungen. Jede hat ihre Vorzüge und Nachteile.

Starre Sattelstützen - leicht und kernig

Die starre Sattelstütze hat gegenüber gefederten Sattelstützen oder Variostützen zwei Vorteile. Sie ist deutlich leichter – besonders wenn sie aus Aluminium oder Carbon gefertigt ist – und sie verschleisst nicht. Wenn du unfallfrei fährst, bleibt sie dir sehr, sehr lange erhalten. Auch der Wartungsaufwand ist gleich null. Ist die starre Sattelstütze einmal richtig montiert, entsteht kein weiterer Pflegeaufwand mehr. Eine klassische starre Sattelstütze ist in 280 bis 400 mm Länge verfügbar. Einige Modelle bieten einen Versatz nach hinten von 20 oder 25 Millimetern. So kannst du deine Sitzposition bei Bedarf präzise nachjustieren, zum Beispiel wenn du etwas gestreckter im Sattel sitzen möchtest. Features wie ein hochfester, 3D-geschmiedeter Sattelkopf tragen zur Stabilität und Langlebigkeit der Sattelstütze bei. Wenn du es individuell und farblich passend magst, sind bei einigen Herstellern Sattelstützen in Eloxalfarben erhältlich.

Gefederte Sattelstütze – hier sitzt der Fahrkomfort

Gefederte Sattelstützen erhöhen den Fahrkomfort auf unebenen Strecken deutlich. Nicht nur für Menschen mit Rückenproblemen sind sie eine interessante Option. Sie tragen auch dazu bei, erst gar keine Rückenprobleme zu bekommen, weil sie Stösse deutlich abmildern, bevor der Impuls der Erschütterung in der Wirbelsäule ankommt. Bei der Federstütze gibt es zwei unterschiedliche Systeme: die Teleskopstütze und die Parallelogrammstütze. Parallelogrammstützen sind seltener und meist teurer als Federstützen, aber meist auch robuster und langlebiger.

Welche Vorteile hat eine gefederte Satteltütze?

Ein beliebtes Federungsmaterial ist Elastomere. Dies ist ein äusserst besonders fester, sehr elastischer Kunststoff, der sich kaum verformt und nach kurzer Zeit wieder seine ursprüngliche Form annimmt. Elastomere ist sehr leicht und nicht korrosionsanfällig. Generell unterscheiden sich gefederte Sattelstützen durch den Härtegrad und durch ihr Gewicht. Ein sehr wichtiger Punkt ist die Effizienz der Federstütze. Wie stark sind die Belastungen, die sie abfedern kann? Wie lang ist der Federweg? Je stärker die Stösse sind, die die Sattelstütze effektiv abfedern kann, desto besser ist das logischerweise für deinen Rücken. Eine hochwertige Sattelstütze reagiert auch auf kleine Erschütterungen sensibel, ist aber auch heftigen Stössen gewachsen. Wenn du im Gelände sportlich unterwegs bist, steigert eine Federstütze nicht nur deinen Fahrkomfort, sie hilft dir auch, deine Energie besser einzuteilen. Die Kraft, die du ohne Federstütze verwenden müsstest, um Stösse abzufedern, kannst du so auf die Piste oder Strasse bringen.

Hydraulische Federstützen

Auch hydraulische Federstützen sind sehr effektiv. Sie funktionieren, indem der Druck auf eine Flüssigkeit übertragen wird, die wiederum den Federungsmechanismus auslöst. Auch hier sind Dämpfungsgrad, Durchmesser Millimeterlänge entscheidend. Als Richtwert gelten 130 Gramm – ab diesem Gewicht gilt eine Federstütze als leicht.

Absenkbare Sattelstütze - Flexibilität unterm Sattel

Die oder Vario oder Teleskop Sattelstütze ermöglich zwei verschiedene Sattelhöhen. Sie lässt sich während der Fahrt vom Lenker aus per Knopfdruck absenken und wieder hochfahren. Sie kommt am häufigsten auf dem Mountainbike zum Einsatz, weil sich durch die Änderung der Sattelstütze der Schwerpunnkt des Velos verändert und sich die optimale Sitzhöhe beim Bergauf- und Bergabfahren um ein paar Zentimeter unterscheidet. Wenn es bergab geht, sitzt du etwas tiefer und kannst sein Bike besser kontrollieren. Das Sturzrisiko ist so deutlich niedriger. Gerade auf Trails oder Touren, bei denen du oft zwischen Steigungen und Abfahrten wechselst, ist eine absenkbare Sattelstütze unverzichtbar. Besonders wenn du Cross Country, All Mountain oder Enduro fährst, stellt eine Variostütze einen erheblichen Vorteil dar. Die meisten absenkbaren Sattelstützen bieten einen Federweg von 100 bis 150 Millimeter. Für Trail-Fahrten mit ständigen Wechseln zwischen bergauf und bergab sind 125 Millimeter eine gute Zwischenlösung. Variostützen fallen oft etwas länger aus als ihre starren Pendants. Bei der Auswahl solltest du darauf achten, dass die Sattelstütze nicht zu lang für das Sitzrohr deines Bikes ist. Beim regelmässigen harten Geländeeinsatz wird die Variostütze stark beansprucht. Besonders Staubpartikel und Schlammspritzer setzen ihr zu. Deshalb ist eine gewissenhafte Pflege umso wichtiger, damit du lange Freude an der Sattelstütze hast.

Zwei Stufen, drei stufen oder stufenlos verstellbar

Einfache Variostützen haben nur zwei Einstellmöglichkeiten. Andere Modell lassen sich auf drei Höhen verstellen, beispielsweise „Anstieg“, „Abfahrt“ und „Trail“ Noch mehr Flexibilität ermöglichen stufenlos verstellbare Variostützen. Wenn eine Variostütze sich per Knopfdruck vom Lenker aus bedienen lässt, macht sie dir das Leben noch leichter. Erfahrungsgemäss werden absenkbare Sattelstützen mit Fernbedienung, die auch unter dem Sattel liegen kann, deutlich öfter verstellt als solche, die nur an der Sattelstütze selber zu verstellen sind. Unter Umständen sind Distanzüberbrückungen notwendig, um die Sattelstütze optimal zu befestigen. Wie bei anderen Sattelstützen auch musst du den Durchmesser des Sattelrohres beachten und die Art der Sattelklemmung.

Was muss ich beim Einbau einer Variostütze beachten?

Das Einbauen einer Rockshox Sattelstütze ist nicht völlig unkompliziert. Connectamajig von Rockshox macht dir das Leben in diesem Punkt deutlich leichter. Durch die Möglichkeit des mehrfachen Abtrennens ohne Entlüftung erfordert das Verlegen des Schlauchs im Sitzrohr deutlich weniger Übung. Ein weiterer Vorteil: innen verlegte Leitungen sind wesentlich weniger anfällig für schmutzbedingte Defekte. Trotzdem sind ist eine regelmässige Wartung wichtig.

Sattelstützen - komfortabel oder knackig Sattelstützen gibt es in verschiedenen Ausführungen. Jede hat ihre Vorzüge und Nachteile. Starre Sattelstützen - leicht und kernig Die starre... mehr erfahren »
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Sattelstützen - komfortabel oder knackig

Sattelstützen gibt es in verschiedenen Ausführungen. Jede hat ihre Vorzüge und Nachteile.

Starre Sattelstützen - leicht und kernig

Die starre Sattelstütze hat gegenüber gefederten Sattelstützen oder Variostützen zwei Vorteile. Sie ist deutlich leichter – besonders wenn sie aus Aluminium oder Carbon gefertigt ist – und sie verschleisst nicht. Wenn du unfallfrei fährst, bleibt sie dir sehr, sehr lange erhalten. Auch der Wartungsaufwand ist gleich null. Ist die starre Sattelstütze einmal richtig montiert, entsteht kein weiterer Pflegeaufwand mehr. Eine klassische starre Sattelstütze ist in 280 bis 400 mm Länge verfügbar. Einige Modelle bieten einen Versatz nach hinten von 20 oder 25 Millimetern. So kannst du deine Sitzposition bei Bedarf präzise nachjustieren, zum Beispiel wenn du etwas gestreckter im Sattel sitzen möchtest. Features wie ein hochfester, 3D-geschmiedeter Sattelkopf tragen zur Stabilität und Langlebigkeit der Sattelstütze bei. Wenn du es individuell und farblich passend magst, sind bei einigen Herstellern Sattelstützen in Eloxalfarben erhältlich.

Gefederte Sattelstütze – hier sitzt der Fahrkomfort

Gefederte Sattelstützen erhöhen den Fahrkomfort auf unebenen Strecken deutlich. Nicht nur für Menschen mit Rückenproblemen sind sie eine interessante Option. Sie tragen auch dazu bei, erst gar keine Rückenprobleme zu bekommen, weil sie Stösse deutlich abmildern, bevor der Impuls der Erschütterung in der Wirbelsäule ankommt. Bei der Federstütze gibt es zwei unterschiedliche Systeme: die Teleskopstütze und die Parallelogrammstütze. Parallelogrammstützen sind seltener und meist teurer als Federstützen, aber meist auch robuster und langlebiger.

Welche Vorteile hat eine gefederte Satteltütze?

Ein beliebtes Federungsmaterial ist Elastomere. Dies ist ein äusserst besonders fester, sehr elastischer Kunststoff, der sich kaum verformt und nach kurzer Zeit wieder seine ursprüngliche Form annimmt. Elastomere ist sehr leicht und nicht korrosionsanfällig. Generell unterscheiden sich gefederte Sattelstützen durch den Härtegrad und durch ihr Gewicht. Ein sehr wichtiger Punkt ist die Effizienz der Federstütze. Wie stark sind die Belastungen, die sie abfedern kann? Wie lang ist der Federweg? Je stärker die Stösse sind, die die Sattelstütze effektiv abfedern kann, desto besser ist das logischerweise für deinen Rücken. Eine hochwertige Sattelstütze reagiert auch auf kleine Erschütterungen sensibel, ist aber auch heftigen Stössen gewachsen. Wenn du im Gelände sportlich unterwegs bist, steigert eine Federstütze nicht nur deinen Fahrkomfort, sie hilft dir auch, deine Energie besser einzuteilen. Die Kraft, die du ohne Federstütze verwenden müsstest, um Stösse abzufedern, kannst du so auf die Piste oder Strasse bringen.

Hydraulische Federstützen

Auch hydraulische Federstützen sind sehr effektiv. Sie funktionieren, indem der Druck auf eine Flüssigkeit übertragen wird, die wiederum den Federungsmechanismus auslöst. Auch hier sind Dämpfungsgrad, Durchmesser Millimeterlänge entscheidend. Als Richtwert gelten 130 Gramm – ab diesem Gewicht gilt eine Federstütze als leicht.

Absenkbare Sattelstütze - Flexibilität unterm Sattel

Die oder Vario oder Teleskop Sattelstütze ermöglich zwei verschiedene Sattelhöhen. Sie lässt sich während der Fahrt vom Lenker aus per Knopfdruck absenken und wieder hochfahren. Sie kommt am häufigsten auf dem Mountainbike zum Einsatz, weil sich durch die Änderung der Sattelstütze der Schwerpunnkt des Velos verändert und sich die optimale Sitzhöhe beim Bergauf- und Bergabfahren um ein paar Zentimeter unterscheidet. Wenn es bergab geht, sitzt du etwas tiefer und kannst sein Bike besser kontrollieren. Das Sturzrisiko ist so deutlich niedriger. Gerade auf Trails oder Touren, bei denen du oft zwischen Steigungen und Abfahrten wechselst, ist eine absenkbare Sattelstütze unverzichtbar. Besonders wenn du Cross Country, All Mountain oder Enduro fährst, stellt eine Variostütze einen erheblichen Vorteil dar. Die meisten absenkbaren Sattelstützen bieten einen Federweg von 100 bis 150 Millimeter. Für Trail-Fahrten mit ständigen Wechseln zwischen bergauf und bergab sind 125 Millimeter eine gute Zwischenlösung. Variostützen fallen oft etwas länger aus als ihre starren Pendants. Bei der Auswahl solltest du darauf achten, dass die Sattelstütze nicht zu lang für das Sitzrohr deines Bikes ist. Beim regelmässigen harten Geländeeinsatz wird die Variostütze stark beansprucht. Besonders Staubpartikel und Schlammspritzer setzen ihr zu. Deshalb ist eine gewissenhafte Pflege umso wichtiger, damit du lange Freude an der Sattelstütze hast.

Zwei Stufen, drei stufen oder stufenlos verstellbar

Einfache Variostützen haben nur zwei Einstellmöglichkeiten. Andere Modell lassen sich auf drei Höhen verstellen, beispielsweise „Anstieg“, „Abfahrt“ und „Trail“ Noch mehr Flexibilität ermöglichen stufenlos verstellbare Variostützen. Wenn eine Variostütze sich per Knopfdruck vom Lenker aus bedienen lässt, macht sie dir das Leben noch leichter. Erfahrungsgemäss werden absenkbare Sattelstützen mit Fernbedienung, die auch unter dem Sattel liegen kann, deutlich öfter verstellt als solche, die nur an der Sattelstütze selber zu verstellen sind. Unter Umständen sind Distanzüberbrückungen notwendig, um die Sattelstütze optimal zu befestigen. Wie bei anderen Sattelstützen auch musst du den Durchmesser des Sattelrohres beachten und die Art der Sattelklemmung.

Was muss ich beim Einbau einer Variostütze beachten?

Das Einbauen einer Rockshox Sattelstütze ist nicht völlig unkompliziert. Connectamajig von Rockshox macht dir das Leben in diesem Punkt deutlich leichter. Durch die Möglichkeit des mehrfachen Abtrennens ohne Entlüftung erfordert das Verlegen des Schlauchs im Sitzrohr deutlich weniger Übung. Ein weiterer Vorteil: innen verlegte Leitungen sind wesentlich weniger anfällig für schmutzbedingte Defekte. Trotzdem sind ist eine regelmässige Wartung wichtig.