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„Ich hab ein ganz normales Ventil“ ist wohl die häufigste Antwort auf die Frage, welches Ventil der neue Schlauch denn haben soll. Allerdings gibt es drei verschiedenen Ventile, die mit Fug und Recht  als „ganz normal“ bezeichnet werden können. Um die Verwirrung perfekt zu machen, verfügen diese Ventile jeweils über bis zu 9 verschiedene Bezeichnungen für ein und das selbe Ventil. Grund genug, hier einmal für Klarheit zu sorgen. Schau dir das Ventil an deinem Rad genau an und vergleiche es mit den nachstehend aufgeführten. Zu beachten ist, dass die die verschiedenen Ventile einen unterschiedlichen Durchmesser haben und die Lochbohrung der Felge dem entsprechend ausfallen  muss. Du kannst also nicht ohne weiteres auf jeder Felge jeden Schlauch benutzen.


Das Dunlopventil (oder auch DV, Deutsches Ventil, Blitzventil oder Alligatorventil - um nur die gängigsten Bezeichnungen zu nennen) kommt vorwiegend bei City- und Tourenrädern zum Einsatz. Dieses Ventil wird mit Hilfe einer Überwurfmutter am Ventilschaft des Schlauches befestigt und ist ohne weiteres austauschbar. Grosser Vorteil dieser Art von Ventilen ist die einfache Handhabung beim Aufpumpen des Schlauchs. Hier wird lediglich die Staubkappe vom Ventil entfernt, die Pumpe auf den Ventilkopf gesetzt und schon kann es los gehen. Das Dunlopventil ist für einen Maximaldruck von bis zu 6 bar vorgesehen. Die Felgenbohrung benötigt einen Durchmesser von 8,5 mm.

Das Sclaverandventil (oder auch SV, Französisches Ventil, oder Presta-Ventil) ist leicht an seiner schlanken Form und der kleinen Rändelschraube am Ventilkopf zu erkennen. Es wird vornehmlich im sportlichen Sektor für Rennräder, Crossräder und auch zum Teil bei Mountainbikes eingesetzt. Das Slaverandventil benötigt eine Felgenbohrung von lediglich 6,5 mm Durchmesser. Möchtest Du also von einem Schlauch mit Slaverand auf eine andere Ventilart wechseln, achte darauf, dass die Lochbohrung deiner Felge breit genug ist. Zum Pumpen muss die obere Rändelschraube des Ventils gelockert (nicht ganz abgeschraubt) und der Ventilstössel kurz heruntergedrückt werden. Das Ventil ist nun geöffnet und du kannst mit dem Aufpumpen beginnen. Anschliessend wird die Rändelschaube wieder angezogen dadurch das Ventil fest verschlossen. Sclaverandventile lassen sich mit einem Druck von bis zu 15 bar belasten.

Das Schraderventil (auch als AV, Autoventil oder Moto-Ventil bezeichnet) ist im Fahrradsektor hauptsächlich bei Mountainbikes zu finden. Zum Aufpumpen benötigst du einen Pumpenkopf mit Rückschlagventil oder aber einen entsprechenden Ventiladapter. Zum Ablassen der Luft wird der mittige Stössel einfach mit einem spitzen Gegenstand nach unten gedrückt. Schläuche mit Autoventil kannst Du bequem an jeder Tankstelle mit dem Kompressor für Autoreifen aufpumpen. Der Maximaldruck sollte die 10 bar nicht übersteige. Mit einer sogenannten Schlüsselventilkappe lässt sich der Ventileinsatz des Schraderventils ausschrauben und ersetzen. Die Felgenbohrung benötigt einen Durchmesser von 8,5 mm.

Seltener findet man das Regina-Ventil, welches dem Sclaverandventil sehr ähnelt. Diese Art von Ventil ist vornehmlich in Italien zu finden und wird auch gerne als Italienisches Ventil bezeichnet.

Grundsätzlich hat die Erfahrung gezeigt, dass es meist der Schlauch ist, der die Luft nicht richtig hält und selten ein defektes Ventil der Grund für einen Plattfuss ist. 

„Ich hab ein ganz normales Ventil“ ist wohl die häufigste Antwort auf die Frage, welches Ventil der neue Schlauch denn haben soll. Allerdings gibt es drei verschiedenen Ventile, die mit Fug und... mehr erfahren »
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„Ich hab ein ganz normales Ventil“ ist wohl die häufigste Antwort auf die Frage, welches Ventil der neue Schlauch denn haben soll. Allerdings gibt es drei verschiedenen Ventile, die mit Fug und Recht  als „ganz normal“ bezeichnet werden können. Um die Verwirrung perfekt zu machen, verfügen diese Ventile jeweils über bis zu 9 verschiedene Bezeichnungen für ein und das selbe Ventil. Grund genug, hier einmal für Klarheit zu sorgen. Schau dir das Ventil an deinem Rad genau an und vergleiche es mit den nachstehend aufgeführten. Zu beachten ist, dass die die verschiedenen Ventile einen unterschiedlichen Durchmesser haben und die Lochbohrung der Felge dem entsprechend ausfallen  muss. Du kannst also nicht ohne weiteres auf jeder Felge jeden Schlauch benutzen.


Das Dunlopventil (oder auch DV, Deutsches Ventil, Blitzventil oder Alligatorventil - um nur die gängigsten Bezeichnungen zu nennen) kommt vorwiegend bei City- und Tourenrädern zum Einsatz. Dieses Ventil wird mit Hilfe einer Überwurfmutter am Ventilschaft des Schlauches befestigt und ist ohne weiteres austauschbar. Grosser Vorteil dieser Art von Ventilen ist die einfache Handhabung beim Aufpumpen des Schlauchs. Hier wird lediglich die Staubkappe vom Ventil entfernt, die Pumpe auf den Ventilkopf gesetzt und schon kann es los gehen. Das Dunlopventil ist für einen Maximaldruck von bis zu 6 bar vorgesehen. Die Felgenbohrung benötigt einen Durchmesser von 8,5 mm.

Das Sclaverandventil (oder auch SV, Französisches Ventil, oder Presta-Ventil) ist leicht an seiner schlanken Form und der kleinen Rändelschraube am Ventilkopf zu erkennen. Es wird vornehmlich im sportlichen Sektor für Rennräder, Crossräder und auch zum Teil bei Mountainbikes eingesetzt. Das Slaverandventil benötigt eine Felgenbohrung von lediglich 6,5 mm Durchmesser. Möchtest Du also von einem Schlauch mit Slaverand auf eine andere Ventilart wechseln, achte darauf, dass die Lochbohrung deiner Felge breit genug ist. Zum Pumpen muss die obere Rändelschraube des Ventils gelockert (nicht ganz abgeschraubt) und der Ventilstössel kurz heruntergedrückt werden. Das Ventil ist nun geöffnet und du kannst mit dem Aufpumpen beginnen. Anschliessend wird die Rändelschaube wieder angezogen dadurch das Ventil fest verschlossen. Sclaverandventile lassen sich mit einem Druck von bis zu 15 bar belasten.

Das Schraderventil (auch als AV, Autoventil oder Moto-Ventil bezeichnet) ist im Fahrradsektor hauptsächlich bei Mountainbikes zu finden. Zum Aufpumpen benötigst du einen Pumpenkopf mit Rückschlagventil oder aber einen entsprechenden Ventiladapter. Zum Ablassen der Luft wird der mittige Stössel einfach mit einem spitzen Gegenstand nach unten gedrückt. Schläuche mit Autoventil kannst Du bequem an jeder Tankstelle mit dem Kompressor für Autoreifen aufpumpen. Der Maximaldruck sollte die 10 bar nicht übersteige. Mit einer sogenannten Schlüsselventilkappe lässt sich der Ventileinsatz des Schraderventils ausschrauben und ersetzen. Die Felgenbohrung benötigt einen Durchmesser von 8,5 mm.

Seltener findet man das Regina-Ventil, welches dem Sclaverandventil sehr ähnelt. Diese Art von Ventil ist vornehmlich in Italien zu finden und wird auch gerne als Italienisches Ventil bezeichnet.

Grundsätzlich hat die Erfahrung gezeigt, dass es meist der Schlauch ist, der die Luft nicht richtig hält und selten ein defektes Ventil der Grund für einen Plattfuss ist.